Wild West Reis nach Jamie Oliver

Jamie’s America” steht zwar noch nicht lange bei uns im Regal, aber da ich noch nichts daraus gekocht habe, nehme ich es gleich mal für den DKduW her.

Die Mischung passt unserer Meinung nach nicht wirklich in das Wild West Thema. Mit Bohnen und Speck und vielleicht einem schönen Stück Beef… wir würden es viel mehr “All American Rice” nennen.

Das Ergebnis würde ich eher als nicht schlecht bezeichnen. Foodfreak mochte es nicht wirkllich. Immerhin war es mit auch nur einer Chili mit Kernen angenehm scharf. Aber auch wenn es nicht schlecht war, wird dieses Gericht bei uns wohl nicht mehr auf den Teller kommen. Ich will es Euch aber trotzdem nicht vorenthalten.

Zutaten für 8 – 10 Portionen

  • Olivenöl
  • 2 Zwiebeln, geschält und in dünne Streifen geschnitten
  • 8 Knoblauchzehen, geschält und angedrückt
  • 250 Gramm Wildreis
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • ein großes Bund frischer Dill
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • 1 kg Butternut-Kürbis
  • gemahlener Zimt
  • 2 frische rote Chilies, entkernt und fein gehackt
  • 250 Gramm Basmatireis
  • 200 Gramm getrocknete Cranberries
  • Zesten und Saft einer Zitrone

Zubereitung

Zuerst den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine breite flache Pfanne (Casserole, Bräter) nehmen und darin bei mittlerer Hitze in Olivenöl die Zwiebeln, Knoblauch, Wildreis und eine gute Prise Salz und Pfeffer für 10 Minuten anschwitzen. Wenn die Zwiebeln weich sind, die Dillstängel kleingehackt dazugeben. Hühnerbrühe angiessen und abgedeckt für 10 Minuten köcheln lassen.

Unterdessen den Kürbis entkernen, die Schale kann dran bleiben, wenn sie dünn ist, weil sie beim Kochen weich wird, und in 2 cm große Spalten schneiden. In einer Schüssel Olivenöl mit einer großen Prise gemahlenem Zimt Chili und dem Dillgrün mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen, die Kürbisspalten dazugeben und gut vermengen.

Den Deckel vom Reis nehmen und den Basmatireis, Cranberries und Zitronenzesten- und Saft einrühren. Den Kürbis unter den Reis mischen. Abgedeckt für 45 Minuten in den Ofen stellen. Je nach Wunsch kann es am Ende noch mal übergrillt werden, um eine crispige Oberfläche zu erhalten.

Notizen:

Wir haben nur ein halbes Rezept gemacht und den Butternut gegen einen Hokkaido ersetzt. Die Angabe der Zimtmenge ist… nun ja. Wir hatten es gut hinbekommen, ich kann nur nicht sagen, wie viel es war.

Ein Kommentar zu “Wild West Reis nach Jamie Oliver”

  1. Foodfreak » Mini-DKduW – Dezember 2009

    [...] Wild-West-Reis nennt der britische Kochstar sein Gericht, dabei kommen weder Wildreis noch Cranberries aus dem Wilden Westen, und auch die Würzung ist eher generisch all-american als den Staaten des Südwestens angepasst. [...]

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