Pagnotta

Von dem Foccacia, das ich vor einiger Zeit gebacken hatte, war noch etwas Biga über. Die hatte die Zeit auch problemlos im Tiefkühler überdauert. Jetzt kam sie zum Einsatz. Musste ja auch mal weg. Es gab Pagnotta.

Doch erst mal zum Rezept:

Zutaten:

1 1/2 TL Trockenhefe
1/2 Tasse warmes Wasser
7 Tassen Mehl
1 TL Salz
2 3/4 Tassen Wasser
3/4 Tasse Biga
Mehl für die Arbeitsfläche
Olivenöl für die Schüssel

Zubereitung:

- Die Trockenhefe in einer kleinen Schüssel in warmem Wasser einweichen

- Das Mehl in einer großen Schüssel mit dem Salz vermischen. Eine Mulde in der Mitte bilden. Hefemischung, kaltes Wasser und die Biga hinzufügen. Alles gut vermischen. Gut durchkneten, bis er nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ca. 20 Minuten kneten.

- Eine Schüssel mit Olivenöl einstreichen und den Teig hineingeben. Abgedeckt bei Raumtemperatur 1,5 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich ungefähr verdoppelt haben.

- Den Teig zusammendrücken und dann die Ecken zur Mitte zusammenfalten. Mit der glatten Seite nach oben wieder in die Schüssel geben und noch ein mal abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

- Den Teig herausnehmen, zwei Portionen teilen und runde Brotlaibe formen. Diese noch mal 40 – 50 Minuten gehen lassen.

- Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Mit Wasser einsprühen und sofort wieder schliessen. Das Brot nach dem Hineingeben noch mal mit Wasser einsprühen und ca. 40 – 50 Minuten backen. Das Brot sollte goldbraun sein.

Quelle: frei übersetzt nach dem Buch The Il Fornaio Baking Book: Sweet and Savory Recipes from the Italian Kitchen von Franco Galli.

Notizen: Ich musste mehr Mehl nehmen, weil der Teig zu klebrig war. Eine Portion habe ich nach Rezept gebacken, die zweite als längliche flachere Brote mit Sesam drauf gebacken. Die Salzmenge ist zu wenig.

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