Kirschwähe

“Währschaft – damit bezeichnen die Schweizer alles, was handfest, bodenständig, auch mächtig ist. Zum Beispiel wie diese Wähen, die auch einen Schwerarbeiter sättigen können. So etwas kann zur Leibspeise werden. Probieren Sie mal!”

(Backen – Die große Schule)

Und ich kann das voll und ganz bestätigen. Wir hatten noch eine Dose entsteinte Sauerkirschen von Schwiegermutter im Tiefkühler. Was also damit machen. Ich wollte mir schon ein schönes Kuchenrezept suchen, da hielt mir mein Schatz dieses Buch vor die Nase.

Mit der Kirschwähe daraus habe ich auch gleich meinen Beitrag für DKduW in dieser Runde. Die fertige Wähe sah so aus:

Und hier dann das Rezept:

Grundrezept Hefeteig

Zutaten:
- 500 g Weizenmehl
- 1/4 liter Milch
- 42 g Frischhefe, 1 Würfel
- 60 g Zucker
- 1 pinch Salz
- 2 Eier
- 50 g Butter

Zubereitung:

Die Zutaten abmessen und auf Zimmertemperatur erwärmen.

Das Mehl in eine ausreichend große Rührschüssel sieben. Die Milch in einem Topf auf kleiner Flamme erwärmen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln. 4 EL Mehl zufügen, alles zu einem dicklichen Brei verrühren. Eine Prise Zucker hinzufügen. Hefebrei unter einem Tuch 30 Minuten gehen lassen.

Das Mehl mit Zucker und Salz mischen, eine Mulde hineindrücken. Die Eier aufschlagen und dort hineingleiten lassen. Die Butter in Flöckchen schneiden und obenauf geben. Den Hefebrei aus dem Topf hinzugießen. Alles miteinander zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Tuch abdecken, etwa 60 Minuten gehen lassen.

Den Teig nochmals energisch durchkneten. Auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Behutsam auf ein eingefettetes Backblech breiten.

Je nach Rezept weiterverarbeiten / vorgehen.

Anmerkung:
Hefeteig übersteht einen Tag im Kühlschrank und je nach Fettgehalt zwei bis fünf Monate im Gefriergerät unbeschadet.

Quelle: Zabert Sandmann: Backen – Die große Schule

Grundrezept Kirschwähe

Zutaten:
- 1/2 Rezept Grundrezept Hefeteig ZS
- 1 teaspoon Butter, zum Ausstreichen der Form
- 500-600 g Sauerkirschen, entsteint gewogen
- 2 Eier
- 1/8 liter Schlagsahne
- 4 tablespoons Zucker
- Puderzucker, zum Bestäuben, optional

Zubereitung:

Den Teig nach dem Grundrezept Hefeteig zubereiten, etwa 1 cm dick ausrollen.

Eine flache, runde Form (Wähenform, Pie- oder Pizzaform, 28 cm) mit Butter einstreichen und mit dem Teig auskleiden.

Inzwischen die Kirschen entsteinen und auf dem Teigboden verteilen.

Eier, Sahne, Zucker und Zimt verquirlen und darübergießen.

Die Wähe bei 180 Grad C 40 Minuten backen. och warm mit Puderzucker bestuben und sofort aufessen!

Quelle: Zabert Sandmann:Backen – Die große Schule

So sieht das dann doch glatt zum Anbeisen aus:

4 Kommentare zu “Kirschwähe”

  1. FoodFreak

    [...] Red Currant Tartelettes I borrowed the idea for the filling from a traditional Swiss cherry pie my husband made two weeks ago, and in a way I also borrowed the idea of using a yeast dough instead [...]

  2. FoodFreak

    DKduW #4 – November 20007…

    Auch im November haben wieder einige Foodblogger in ihr Kochbuchregal geschaut und alte Schätzchen hervorgekramt. Den Auftakt für diese Runde machen allerdings zwei Beiträge aus dem Oktober, die mir durch die Lappen gegangen sind, da die Teilnehmer …

  3. Foodfreak » WTSIM – Topless Tart – Individual Red Currant Tartes

    [...] borrowed the idea for the filling from a traditional Swiss cherry pie my husband made two weeks ago, and in a way I also borrowed the idea of using a yeast dough instead [...]

  4. Foodfreak » DKduW #4 – November 2007

    [...] knapp nach Abgabeschluß für den Event im letzten Monat, hat nasebaer eine prächtige Kirschwähe [...]

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