Italienisches Ringbrot

Nachdem uns Petra schon vor langer Zeit getrockneten Sauerteig geschickt hatte, war es an der Zeit, diesem Leben einzuhauchen.

Beginnen wollte ich mit dem getrockneten Weizensauerteig. Nach dem ersten anfüttern formten sich dann auf der Oberfläche schwarze Blässchen, die nach Schimmel aussahen. Ich fand das nicht wirklich prikelnd, machte das ganze weg und wollte schon aufgeben. Meine Petra sagte mir dann, dass sie das gleiche Mehl letztens durchgesiebt hatte und dunkle “Objekte” darin fand. Es schien, dass Fremdkörper im Mehl schuld waren.

Also wagte ich einen zweiten Versuch, siebte das Mehl und konnte nach Anleitung von Petra erfolgreich einen Starter beleben. Damit sollte es natürlich nicht enden. Ein Brot wollte ich backen. Dazu musste ich den Starter vermehren, was auch gut gelang.

Ich suchte mir dann das Italienische Ringbrot von Petras Seite heraus. Nachdem ich am Vortag den Vorteig hergestellt hatte, stellte ich fest, dass es zu viel werden würde. Am nächsten Tag nahm ich also nur den halben Vorteig und vom Rest des Rezeptes auch nur die Hälfte.

Der Teig ging wunderschön auf und trotz der meines Erachtens vielen Arbeit kam ein tolles Brot dabei heraus. Die Kruste wurde etwas zu hart und dunkel, was am Ofen und der Backdauer liegen könnte. Trotzdem schmeckt das Brot wunderbar, leider wird es aber sehr schnell zäh und trocken. Ich werde mich aber nicht entmutigen lassen und weiter an meinen Brotbackkünsten arbeiten.

Hier noch ein paar Bilder vom Brot:

My creation

Ein Kommentar zu “Italienisches Ringbrot”

  1. Dem Nasebaer sein Blog » Blog Archive » Ringbrot reloaded

    [...] zwei Wochen hatte ich ja schon das Ringbrot gebacken. Wie ich damals schrieb, hatte ich nur die Hälfte des Rezeptes benutzt. Der Rest lagerte [...]

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